Lissabon

Die Cristo-Rei-Statue bewacht die Einfahrt nach Lissabon über den Fluss Tejo. Die Statue steht auf einem 75 Meter hohen Sockel. Dieser befindet sich 113 Meter über dem Tejo. Die Statue selbst ist 28 Meter hoch und stellt Christus mit geöffneten Armen dar, der sich der Ponte 25 de Abril (siehe nächstes Bild) und der Stadt Lissabon zuwendet. Die Cristo-Rei-Statue ist eines der höchsten Gebäude Portugals und stellt die wichtigste Sehenswürdigkeit des Kreises Almada dar.

Nach der Brücke "Die Ponte de 25 Abril" erfolgt die Vorbeifahrt am Torre de Belém und dem Entdeckerdenkmal Padrão dos Descobrimentos bis zum Anlegeplatz direkt in Stadtnähe.

 

Belem steht in enger Verbindung zur Seefahrt und den frühen Entdeckern, die damals ihr Leben riskierten, um unbekannte Meere zu überqueren. Viele der historischen Denkmäler in Belem erinnern entweder an diese glorreiche Vergangenheit oder wurden durch den großen Handelsreichtum finanziert, der ins Land strömte. Belem ist einer der schönsten Stadtteile Lissabons und sollte bei einer jeden Reise nach Lissabon weit oben auf der Liste stehen. Wir gehen zu Fuß vom Hafen los und benötigen eine (interessante) Stunde bis Belem. 

Das Padrão dos Descobrimentos (das Denkmal der Entdeckungen) ist eines der ikonischsten Sehenswürdigkeiten in Lissabon und wurde errichtet, um das nationale Selbstbewusstsein zu fördern und die großen portugiesischen Entdecker zu ehren. Von Weitem erinnert das Monument an den harschen Architekturstil der Sowjetunion, aber aus der Nähe kann man unglaublich feine Details erkennen, die die Persönlichkeit jedes abgebildeten Charakters hervorbringen.

Der Turm von Belém wurde erbaut, um Lissabon vor Angriffen von der Seeseite her zu schützen. Er wurde in der Mitte der Flussmündung des Tejo errichtet, aber aufgrund der Änderungen im Flussverlauf liegt er heute am Ufer des Tejo. Die Form des Torre de Belém ist stark beeinflusst von nordafrikanischen Stilen, mit maurischen Wachtürmen und dekorativen Zinnen.

Neben dem Turm befindet sich das Monumento aos Combatentes do Ultramar. Dies ist ein Kriegsdenkmal, das an alle portugiesischen Soldaten erinnert, die in Afrika in den 60er und 70er Jahren des letzten Jahrhunderts gestorben sind.

Und bis hier ist es auch nicht weit: Das Mosteiro dos Jeronimos ist das extravagante Kloster, das durch die 5% Steuer auf die nach Portugal eingeführten Gewürze finanziert wurde. 

Einen guten Überblick über die Stadt gewinnt man vom Castelo de São Jorge (eine Festungsanlage mit integrierter Burgruine). Zu Fuß oder teilweise auch mit der historischen Straßenbahn - Linie 28 - kann man die meisten Sehenswürdigkeiten sehr gut erreichen.

Aussichtspunkte gibt es in Lissabon sehr viele. Wer nicht nach oben laufen möchte, kann auch die historische Strassenbahn benutzen.

Laufen oder fahren sie hinauf zum Miradouro de São Pedro de Alcântara.
Von hier aus haben Sie herrliche Aussichten auf Lissabon, besonders auf das Schloss St. Georg und die Gegend von Graça. Dieser vorteilhafte Punkt gibt Ihnen einen einmaligen Einblick in die Stadt, wo sich das Alte mit dem Neuen sehr erfolgreich verbunden hat. 

Wir bummeln hinunter zur Innenstadt

Der Praça do Comércio (Platz des Handelns) wird bestimmt durch einen prächtigen Triumphbogen und ein Reiterstandbild. 

Weihnachten wird eine Pyramide aufgestellt, die man auch von innen Fotografieren kann

Der Triumphbogen bildet das Tor zur Rau Augusta (Einkaufsstrasse) und zur Innenstadt. Ein Aufzug verbindet Stadtteile miteinander: Baixa(Unterstadt) mit Chiado und Bairro Alto(Oberstadt). Der Elevador de Santa Justaist ist ein 45 Meter hoher Turm aus Stahl, reich verziert im neugotischen Stil. Er gilt als ältester Aufzug Europas (errichtet 1902).

Oben vom Aufzug hat man schöne Ausblicke 

Rund um den Aufzug

Blick vom Hafen

Die Kathedrale Sé Patriarcal (oder auch Sé de Lisboa) ist heute die älteste Kirche in Lissabon. Seit die Menschen begonnen haben die Kathedrale 1147 zu bauen, wurde sie mehrmals baulich verändert und erweitert: Deswegen ist das Gebäude ein Mix verschiedener architektonischer Stile. Außerdem hat es mehrere Erdbeben überstanden.

Die Alfama ist noch das ursprünglichste Stadtviertel der Stadt. Dies liegt mit unter daran, dass die Alfama das große Erdbeben beinah unbeschadet überstanden hat. Während der maurischen Herrschaft, war die Alfama mit der Burganlage das Herrschaftszentrum Portugals. Es gibt noch einige architektonische Zeugen aus dieser Epoche. 

Jetzt bummeln wir noch am Ufer des Tejo entlang -> wunderschön!

Abendliche Stimmung