Viele Menschen kennen Orchideen nur als Phalaenopsis, die man in jedem Supermarkt kaufen kann und die fast jede Wohnung zieren. Interessanter ist es, nach einheimischen Arten zu suchen. Hierbei können sie sich immer auch vom örtlichen NABU helfen lassen. Die Bilder hier sind in nördlich von Stuttgart Ende April bis Mitte Juni entstanden.

Breitblättriges Knabenkraut (Dactylorhiza majalis)

Helm-Knabenkraut (Orchis militaris)

Albinoform von Helmknabenkraut (Orchis militaris albino)

Pyramiden-Hundswurz (Anacamptis pyramidalis)

Kleines Knabenkraut (Orchis morio)

Geflecktes Knabenkraut (Dactylorhiza maculata)

Vogelnestwurz (Neottia nidus-avis)

Spinnen-Ragwurz (Ophrys sphegodes)

Hummel-Ragwurz (Ophrys holoserica)

Fliegen-Ragwurz (Ophrys insectifera)

Bienen-Ragwurz (Ophrys apifera)

Zweiblatt (Listera)

Bocks-Riemenzunge (Himantoglossum hircinum)

Küchenschelle (Pusatilla vulgaris)

Alte Heilpflanze, die wilde Form ist bei uns nur noch recht selten anzutreffen.

Hohler Lerchensporn (Corydalis cava)

Der Hohle Lerchensporn wächst in Laubwäldern, in Gebüschen und Weinbergen fast in ganz Europa. Er braucht nährstoffreichen, lockeren Lehmboden. Die Pflanze ist recht selten zu finden, an seinen Standorten kommt er allerdings oft in Rudeln vor.

 

Interessant ist die Nahrungssuche der Hummel (hier typischerweise eine Erdhummel - Bombus terrestris): Da sie mit ihrem Rüssel nicht durch die Blüte bis nach hinten zum Nektar kommt, bohrt sie am Blütenende ein Loch und kommt so zum Ziel.